Wie ich arbeite
Was bedeutet systemisch-lösungsorientiert in der Praxis?
Eine Führungskraft delegiert kaum, kontrolliert alles doppelt und arbeitet bis spät. Die naheliegende Diagnose lautet schnell: zu viel Kontrolle.
Systemisch betrachtet lautet die Frage: In welchem Zusammenhang ergibt dieses Verhalten Sinn? Vielleicht war dieses Vorgehen in bestimmten Situationen, Rollen, Geschichten hilfreich und ist jetzt in einem anderen Kontext zur Bremse geworden.
Der Unterschied ist es, nicht das Problem zu benennen sondern zu verstehen, woher es kommt. Gemeinsam schauen wir, was möglich wäre, wenn sich daran etwas ändert.

Drei Prinzipien, die meine
Arbeit leiten
Systemisch
Menschen, Teams und Rollen stehen nicht für sich. Sie sind eingebettet in Strukturen, Erwartungen und Beziehungen, die sich gegenseitig beeinflussen. Ein Konflikt entsteht nicht, weil jemand schwierig ist, er entsteht im Kontext. Wir betrachten nicht nur dich und dein Anliegen, sondern auch das System, in dem du dich bewegst.
Lösungsorientiert
Statt ein Problem möglichst gründlich zu analysieren, richten wir im Coaching den Blick darauf, wie es sein soll und was anders wäre, wenn es besser läuft? Das bedeutet nicht, Schwieriges zu übergehen, sondern die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo Veränderung entstehen kann.
Ressourcenorientiert
Du bringst bereits das meiste mit, was du brauchst. Manchmal siehst du es gerade nicht weil anderes im Vordergrund steht oder weil du es schon lange als selbstverständlich erlebst. Im Coaching schauen wir gemeinsam auf das, was du kannst, wann du in deinem Element bist und was sich von dort aus entwickeln lässt.

Wie eine Sitzung abläuft
Eine Sitzung beginnt dort, wo du gerade stehst und was ist für dich heute wichtig ist. Dannach erarbeiten wir welche Muster dahinterliegen, was du anders machen würdest, wenn du könntest und was dich daran hindert. Ich arbeite nicht mit Ratschlägen, sondern mit Fragen, die dir einen Perspektivwechsel ermöglichen und dir helfen. Am Ende hast du einen konkreten nächsten Schritt erarbeitet, der dich näher zu deiner eigenen Lösung bringt.
Eine Coaching-Sitzung folgt keinem starren Drehbuch, aber einer klaren Logik.
Jede Sitzung ist in sich abgeschlossen und bringt dich weiter – auch wenn du nur eine buchst.
Was Coaching ist - und was nicht
Coaching ist
- Berufliche Handlungsfähigkeit (zurück-) gewinnen
- Rollenklarheit entwickeln
- Entscheidungen begleiten
- Vorhandene Ressourcen freilegen
Coaching ist nicht
- Therapie (Bearbeitung psychischer
Belastungen) - Fachberatung (externe Expertenlösung)
- Training (Wissensvermittlung in der Gruppe)
- Heilung von Traumata oder klinischen
Symptomen
Coaching setzt voraus, dass du grundsätzlich handlungsfähig bist und an einem konkreten beruflichen Thema arbeiten möchtest. Bei Burnout, Depression oder anderen psychischen Belastungen ist eine Therapie der richtige Weg.
Wann Coaching sinnvoll sein kann
- Du hast eine neue Fach- oder Führungsrolle übernommen und merkst, dass was bisher funktioniert hat, dir nicht mehr in gleicher Weise weiterhilft.
- Du stehst vor einer Entscheidung und kommst alleine nicht weiter.
- Du arbeitest engagiert und viel, aber das Gefühl, wirklich am richtigen Ort zu sein, fehlt.
- Du willst weniger kontrollieren, besser delegieren oder deutlichere Grenzen setzen.
- Du fragst dich, ob dein Weg noch zu dir passt oder ob es an der Zeit ist, etwas grundlegend zu verändern.
Manche Themen lassen sich durch Nachdenken allein nicht lösen. Sie klären sich erst, wenn jemand anderes die richtigen Fragen stellt
